| Straßberg -ein Dorf mit langer Vereinsgeschichte
Wie, es gibt wirklich noch Leute, die nicht wissen wo das schöne Dorf Straßberg liegt? Ganz einfach! Wenn ihr mit dem Boot die Elster flussaufwärts in Richtung Talsperre Pirk paddelt, ist Straßberg der erste Ort den ihr erreicht. Unsere kleine Partymetropole wurde schon 1194 erstmals urkundlich erwähnt und hat schon viele Feten erlebt. So braucht sich keiner zu wundern, dass Straßberg ein sehr aktives Vereinsleben hat. Von den etwa 800 Einwohnern tragen viele dazu bei. Allein 280 Straßberger sind im Sportverein organisiert. Dazu kommen noch die Veranstaltungen, die die Kirchengemeinschaft, der Heimatverein der Jugendclub und der Feuerwehrverein durchführen. Und wenn es doch einen geben sollte, der noch nie etwas von Straßberg gehört hat, so sollte er doch schon mal etwas vom legendären Straßberger Fasching gehört haben. Diesen gibt es immerhin schon seit den Nachkriegsjahren, bekannt wurde er erst durch die Ära Spo-Cho-Fa (Sport- und Chorfasching). So war es natürlich eine große Herausforderung eine Party auf die Beine zu stellen, die dem guten Ruf der Straßberger Vereinsfeste gerecht wird. Die Idee eine Silvesterparty zu organisieren… Schon zu Beginn des Jahres 2005 entstand auf einer Faschingsveranstaltung, die Idee, eine Silvesterparty zu organisieren. Die Idee wurde geboren von dem Trio Markus Schubert, Gunnar Gemeinhardt und Daniel Baßler. Schon zweimal hatte G.G. in dieser Turnhalle Silvesterveranstaltungen mit Straßberger Sportlern organisiert. In den letzten Jahren wurde am Silvesterabend nichts entsprechendes mehr angeboten. Auf einer, in Straßberg stattfindenden Skiparty, wurde wieder über den Silvesterabend gesprochen. Und dann war lang Ruhe, so dass jeder vom Anderen dachte es wird wohl doch nichts. Doch konkret wurde es dann im September. Wir trafen uns zu einem gemütlichen Grillabend und haben einstimmig entschieden es "krachen zu lassen". Gleich am nächsten Tag wurden Werbeplakate entworfen und zum Druck in Auftrag geben, die Presse informiert und erste Vorbereitungen getroffen. Stoff zu Kunst Um die Halle entsprechend gestalten zu können, holten wir fachmännische Hilfe vom Theater der Stadt Plauen. Unser Weg führte uns zu dem Plauener Künstler Olaf Lenk. Gemeinsam wurde beschlossen, wie die Dekoration der Halle aussehen soll. Aus der eher tristen Turnhalle wollten wir etwas ganz besonderes machen, Ballhausatmosphäre sollte es sein... Nun musste ein Raum her, in dem wir die gesamte Dekoration bemalen konnten, in der Weststraße wurden wir fündig, denn wir mussten so viel wie möglich vorbereiten, da die Zeit zum Einräumen der Halle sehr knapp war. Unter Anleitung von Olaf Lenk begannen nun die künstlerisch Veranlagten von uns die Dekoration anzufertigen. Nach fast zwei Wochen künstlerischer Aktivität, war es langsam an der Zeit, die Turnhalle auf das letzte Event des Jahres vorzubereiten. Von der Turnhalle zum Ballhaus Zwei Tage vor der großen Feier, begann die Aufregung in unserem Team zu wachsen. So trafen wir uns am Abend des 29. 12. 2005, (bis 19 Uhr waren noch Sportler in der Halle) um nun endlich die Halle in ein Ballhaus zu verwandeln. Wir bestückten die Bars, bauten auf der Bühne das Bierparadies, brachten die gemalten Fenster, Säulen und Mauerwerk an ihren Platz und stellten Tische, Bänke und Stühle auf. Außerdem wurde die Tischdekoration von Fachhand hergestellt, um unseren Gästen etwas ganz besonderes zu bieten. Wir arrangierten die Beleuchtung und somit erinnerte kaum noch etwas an eine Turnhalle. Parallel zum Aufbau in der Halle fanden die Proben zu unserem kleinen Programm statt. Syssi- Schicksalsstunden einer Trainerin Unsere Mitorganisatorin und Trainerin der Mädchen vom Straßberger Fasching, Syssi, studierte mit einigen der Mitglieder unseres Partyteams ein kleines Programm für den Abend ein. Die Choreographie für die Mädels sah schon nach kurzer Zeit sehr professionell aus. Dafür gestalteten sich die Proben unserer Jungs anfangs etwas problematisch, da die Proben erst wenige Stunden vor der großen Party begonnen haben. Aber wie ihr sicher festgestellt habt, waren die Proben trotzdem erfolgreich. Sicher werden viele von euch genauso herzlich gelacht haben wie wir. 31.12.2005 18 Uhr... der Countdown läuft Am Silvesterabend um 18 Uhr haben wir uns dann getroffen und es wurden letzte Details festgelegt. Eigentlich wollten wir uns noch mal gemeinsam hinsetzen, um auf ein gutes Gelingen anzustoßen, aber daraus wurde nichts, denn es gab noch so viele kleine Handgriffe... Um 19 Uhr kamen dann bereits die ersten Gäste und der Abend begann. 01.01.2006 12.30 Uhr... Aufräumen Fast auf die Minute genau waren alle wieder da und das große Reinemachen begann. 15.30 Uhr vom Ballhaus ist nichts mehr übrig, es ist wieder eine Turnhalle. Von den Restern haben wir uns noch einen schönen Abend gemacht. Wir hoffen, dass wir mit unserer Dekoration und Veranstaltungsdurchführung dem guten Straßberger Ruf gerecht wurden und ihr bei uns einen schönen Abend erleben konntet. Wem es gefallen hat, der kann ja mal seine Eindrücke im Gästebuch zum Ausdruck bringen und wem es nicht gefallen hat, der möge es auch kundtun. Gute Ideen zum Gestalten von Themenabenden sind im Gästebuch auch willkommen. Das Partyteam im Überblick (auf Gruppenfoto der Startseite bezogen) Oben von links: Markus Schubert, Ronny Bader, Heiko alias Bürste, Daniel Baßler, Mike Schröder alias Moldo, Christopher Keilack, Manuel Schubert, Marcus Gemeinhardt Unten von links: Eileen Klug, Franziska Hesse, Josephine Gottschalch, Stephanie Reichelt, Juliane Reichelt, Syssi Gemeinhardt, Katrin Grandel, Kristin Vogel, Philipp Adler Zum Fototermin waren zeitlich verhindert: Carolin Valtin, Karolin Löffler, Mandy Gradl, Nancy Hengst, Alexander Schicker alias Ali, Tim Spranger, Stefan Rödel, Sebastian Unger alias Kotti, Ronny Künzel, William Hartenstein, Bettina Gemeinhardt Fotograf: Gunnar Gemeinhardt |